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Leistungen aus der Pflegeversicherung Mobiler Pflegekreis Mittermaier

Durch die Pflegereform wurden die finanziellen Leistungen der Pflegeversicherung angehoben. Auch der Anspruch auf Unterstützung wurde ausgeweitet. 

Leistungen der Pflegeversicherung nach dem Pflegestärkungsgesetz (PSG II u. III)

Leistungen der Pflegeversicherung

Verhinderungspflege

Die Pflegekassen übernehmen die Kosten der Vertretung einer verhinderten Pflegeperson bis zu 1612,- € für längstens 6 Wochen / Kalenderjahr. 

Kann die Pflegeperson wegen Urlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen nicht pflegen, übernimmt die Pflegekasse die Kosten einer professionellen Ersatzpflege für maximal sechs Wochen und bis zu 1.612 Euro im Jahr (§39 SGB XI).

Voraussetzung ist, dass die Pflegeperson den pflegebedürftigen vor der erstmaligen Verhinderung mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat und der Pflegebedürftige zum Zeitpunkt der Verhinderung mindestens in Pflegegrad 2 eingestuft ist. Auch darf die person, die die Ersatzpflege übernimmt, mit dem Pflegebedürftigen weder bis zum zweiten Grade verwandt noch verschwägert sein oder mit ihm im gleichen Haushalt leben. Springt ein naher Angehöriger oder eine in der häuslichen Gemeinschaft lebende person ein, die die Pflege nicht erwerbsmäßig ausübt, so übernimmt die Pflegekasse dafür grundsätzlich Kosten, die allerdings das festgelegte Pflegegeld nicht überschreiten dürfen.

Die Leistungen der Verhinderungspflege können mithilfe der noch nicht in Anspruch genommenen Kurzzeitpflege erhöht werden. Das bedeutet, sie könne um bis zu 806 Euro auf insgesamt bis zu 2.418 Euro im Kalenderjahr steigen. Die Höchstdauer von sechs Wochen bleibt. diese Flexibilisierung gilt auch, wenn ein naher Angehöriger oder ein Mitglied des Haushaltes die Ersatzpflege übernimmt.

QUELLE: AOK Bayern

    Neben Angehörigen oder Bekannten erbringt auch die Sozialstation Mobiler Pflegekreis Norbert Mittermaier Leistungen im Rahmen der Verhinderungspflege wie z.B. eine stundenweise häusliche Betreuung oder die tägliche Grundpflege.

    Kurzzeitpflege (§42 Pflege VG)

    Die vorübergehende Betreuung in einer vollstationären Einrichtung (Kurzzeitpflege) können pflegebedürftige Menschen in Anspruch nehmen, wenn die Pflege zu Hause zeitweise nicht oder noch nicht möglich ist.


    Einen Anspruch auf Kurzzeitpflege haben Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5. Die Pflegekasse übernimmt entsprechende Kosten in Höhe von 1.612 Euro für maximal acht Wochen im Kalenderjahr. Dieser Betrag kann um bis zu 1.612 Euro aus nicht verbrauchten Mitteln der Verhinderungspflege erhöht werden. Der Erhöhungsbetrag steht dann für die Verhinderungspflege nicht mehr zur Verfügung.

    Pflegebedürftige im Pflegerad 1 können den Entlastungsbetrag von monatlich bis zu 125 Euro für die Leistungen der Kurzzeitpflege verwenden.

    QUELLE: AOK Bayern 

    Teilstationäre Pflege - Tages/ Nachtpflege

    Teilstationäre Pflege umfasst Leistungen, der Tages- oder Nachtpflege. Sie kann die häusliche Pflege ergänzen, wenn diese nicht in ausreichendem Umfang möglich ist.


    Einen Anspruch auf teilstationäre Leistungen haben pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 (§41 SGB XI). Die Pflegekasse trägt die Kosten für die Tages- oder Nachtpflege nur in zugelassenen Einrichtungen, mit denen sie einen Versorgungsvertrag abgeschlossen hat. Dabei werden die Aufwendungen für die pflege, die soziale Betreuung, medizinische Behandlungspflege in der Einrichtung und die Fahrtkosten übernommen. Die Leistungen der teilstationären pflege können mit den Geldleistungen und/ oder Sachleistungen der ambulanten Pflege kombiniert werden. Eine Anrechnung auf die kombinierten Leistungen erfolgt nicht.

    Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 können den monatlichen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro für Leistungen der Tages- oder Nachtpflege verwenden.

    QUELLE: AOK Bayern

    Entlastungsangebote

    Entlastungsangebote ergänzen die eigentliche pflegerische Versorgung. Sie sollen die Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit der Pflegebedürftigen bei der Gestaltung des Alltags fördern und pflegende Angehörige entlasten.

    Pflegebedürftige aller Pflegegrade, die ambulant gepflegt werden, haben Anspruch auf einen einheitlichen Entlastungsbetrag von bis zu 125 Euro im Monat. diesen können sie ausschließlich zweckgebunden verwenden: zur Finanzierung von Leistungen der Tages- oder Nachtpflege, der vollstationären Kurzzeitpflege oder von ambulanten Pflegediensten (in den Pflegegraden 2-5 nicht von Leistungen der Selbstversorgung). Außerdem können Sie den Betrag für Angebote zur Unterstützung im Alltag einsetzen, die nach Landesrecht anerkannt sind.

    QUELLE: AOK Bayern

    Hilfsmittel für Pflegebedürftige

    Für den Verbrauch von bestimmten Pflegehilfsmitteln gewährt die Pflegekasse monatlich einen Betrag in Höhe von 40 Euro. Dazugehörgen Artikel wie bspw. 

    • saugende Bettschutzeinlagen (Einmalgebrauch),
    • Fingerlinge,
    • Einmalhandschuhe, 
    • Mundschutz, 
    • Schutzschürzen (Einmalgebrauch),
    • Schutzschürzen (wiederverwendbar),
    • Händedesinfektionsmittel,
    • Flächendesinfektionsmittel,
    • saugende Bettschutzeinlagen (wiederverwendbar)

    Anders wie bei den "normalen" Hilfsmitteln wird kein Rezept benötigt. Es genügt ein Antrag bei der Pflegekasse, s. bei uns auf der Homepage unter Downloads.

    Die Pflegehilfsmittel können Sie in der Regel bei Ihrem vertrautem Sanitätshaus beziehen - fragen Sie einfach dort an.

    Hausnotruf - Sicherheit für Pflegebedürftige

    Leben Pfllegebedürftige allein, können sie mit einem Notrufsystem jederzeit Hilfe anfordern. Unter bestimmten Voraussetzungen unterstützt die Pflegekasse mit einem monatlichen Pauschalbetrag.

    Was ist ein Notrufsystem?

    Ein Hausnotrufsystem ist ein elektronisches Meldesystem, das mit einer Hausnotrufzentrale verbunden ist. Per Knopfdruck wird sie kontaktiert und kann bei Bedarf Hilfe organisieren. Das Notrufgerät hat eine Freisprechanlage und wird über den Telefonanschluss gesteuert. Der Pflegebedürftige trägt einen Funksender bei sich - entweder am Handgelenk oder als Kette um den Hals. Über einen Notrufknopf kann er sich im Notfall mit der Hausnotrufzentrale verbinden. 

    Diese informiert je nach Situation Verwandte, Nachbarn, den beauftragten Pflegedienst oder den Rettungsdienst. Auch wenn der Betreffende nicht mehr sprechen kann, schickt die Zentrale Hilfe. Notrufsysteme geben pflegebedürftigen Menschen, die ganz oder zu großen Teil des Tages alleine zu Hause leben, die notwendige Sicherheit, um so lange wie möglich selbständig im gewohnten häuslichen Umfeld zu leben.

    Haben Sie fragen zur Kostenübernahme, dann fragen Sie direkt bei Ihrer zuständigen Pflegekasse an. Diese beraten Sie hierfür.

    Quelle: AOK Bayern

    Pflegekurse gemäß § 45 SGB XI

    Über die einheitliche Durchführung und inhaltliche Ausgestaltung von Pflegekurs gemäß § 45 SGB XI haben die Bayerischen Pflegekassen Rahmenvereinbarungen geschlossen.

    Die Pflegekassen bieten für Angehörige und sonstige an einer ehrenamtlichen Tätigkeit interessierten Personen unentgeltlich Schulungskurse an. Die Kurse sollen das soziale Engagement im Bereich der pflege fördern, Pflege und Betreuung erleichtern und verbessern sowie pflegebedürftige körperliche und seelische Belastungen vermeiden.

    Die Kurse sollen Fertigkeiten für eine eigenständige Durchführung der pflege vermitteln und sollen auch in der häuslichen Umgebung des Pflegebedürftigen stattfinden.

    QUELLE: AOK Bayern


    Für weitere Informationen besuchen Sie doch die Seiten der AOK.