Häufig gestellte Fragen
Häufig gestellte Fragen an den Mobilen Pflegekreis Mittermaier

Frage:

Nimmt ein privater ambulanter Pflegedienst wie der Mobile Pflegekreis Mittermaier nur Privatpatienten an?

Antwort
Herr Mittermaier:

Der größte Teil der ambulanten Pflegedienste sind bei den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen zugelassen. So auch der Mobiler Pflegekreis Norbert Mittermaier. Mit meinem Pflegedienst bin ich seit 1991 selbständig und genieße seit Einführung der Pflegeversicherung im Jahr 1995 Bestandschutz durch die Pflegekassen. 90 % unserer Patienten sind bei den gesetzlichen Krankenkassen versichert. Der Anteil der Privatversicherten macht ca. 5 % aus, die restlichen 5 % sind ältere Menschen, die unsere hauswirtschaftlichen Dienste Privat in Anspruch nehmen, d.h. nicht eingestuft sind.

Frage:

Ist der Mobiler Pflegekreis Norbert Mittermaier teurer als die Sozialstationen?

Antwort
Herr Mittermaier:

Die Frage muss ich mit einem klaren Nein beantworten. Die karitativen Sozialstationen haben einen sehr großen Verwaltungsapparat mit mehreren Verwaltungsangestellten, die zuständig für Buchhaltung, Abrechnungen etc. sind, hinzu kommen die Pflegedienstleitungen, die bei großen Pflegeeinrichtungen nicht mehr in der Pflege tätig sind und natürliche die Vorstände, die auch ihre Aufwandsentschädigungen benötigen. Beim Mobiler Pflegekreis Norbert Mittermaier sieht dies ganz anders aus, bei uns sind meine Frau und ich in der Verwaltung und ich bin selbst noch in der Pflege für mehrere Stunden in der Früh bzw. am Vormittag tätig. Somit fallen bei uns keine Zusatzkosten für die Verwaltung an und diese Einsparungen geben wir an die Patienten weiter, d.h. wir können mit einem erheblich niedrigeren Pflegesatz kalkulieren.

Frage:

Aber die karitativen Sozialstationen erhalten doch Spenden und Mitgliedsbeiträge, bekommen auch Fahrzeuge geschenkt?

Antwort
Herr Mittermaier:

Die Fragen stellen wir uns auch immer wieder. Die Pflegekräfte bei uns erhalten annähernd die gleichen Vergütungen wie bei den karitativen Einrichtungen, trotzdem kalkulieren diese mit einem wesentlich höheren Stundensatz.


Frage:

Wenn der Mobile Pflegekreis Norbert Mittermaier mit einen geringeren Stundensatz kalkuliert, sind dann überwiegend ungelernte Kräfte bei ihnen beschäftigt?

Antwort
Herr Mittermaier:

Nein, ca. 75 % der Mitarbeiter sind Fachkräfte, d.h. Krankenpflegekräfte und Altenpflegekräfte. Die anderen Mitarbeiter sind ausgebildete Pflegehelferinnen mit mehrjähriger Berufserfahrungen in Pflegeheimen und Sozialstationen. Zudem haben wir noch Kräfte für die Hauswirtschaft beschäftigt.

Frage:

Man liest doch überall, dass zu wenig Zeit bei den Patienten verbracht wird, ist dies bei Ihnen auch der Fall?

Antwort
Herr Mittermaier:

Auch wir müssen kalkulieren, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Aber wir haben, wie schon oben erwähnt, einen niedrigeren Stundensatz als die karitativen Einrichtungen. Trotzdem nehmen wir uns Zeit für ein Gespräch oder erledigen Arbeiten, die nicht abgesprochen sind, z.B. Müll wegbringen, die Post vom Briefkasten holen oder auch eine Glühbirne auswechseln. Wir bekommen es immer wieder bestätigt, dass wir mehr Leistungen zu geringeren Stundensätzen anbieten.

Frage:

Sagen kann man viel!

Antwort
Herr Mittermaier:

Ich kann das auch belegen. Wir haben eine Referenzliste mit Namen und Telefonnummern herausgebracht, bei denen sich der einzelne Interessent erkundigen kann. Natürlich gaben die Betroffenen vorab ihr Einverständnis.

Frage:

Und wie sieht es mit der Pünktlichkeit aus. Wenn sie mehr Zeit beim einzelnen verbringen, dann können sie die Zeiten doch nicht einhalten?

Antwort
Herr Mittermaier:

Schon bei der Planung sind diese Zeiten berücksichtigt. Zudem sind wir überwiegend in Augsburg-Hochzoll tätig, so dass wir geringere Wegstrecken zurücklegen müssen, d.h. auch weniger Fahrtzeiten und somit mehr Zeit beim Patienten. Viele private ambulante Pflegedienste sind im ganzen Stadtgebiet und im Landkreis Augsburg tätig. Ich frage mich sowieso, wie diese Einrichtungen wirtschaftlich arbeiten können. Oder sie kalkulieren mit höheren Sätzen. Es gibt Patienten, die Wert auf eine bestimmte Uhrzeit legen und dann gibt es Patienten, denen es nicht so wichtig ist wann wir kommen. Entscheidend ist, dass sie betreut werden. Dadurch ist es uns möglich die Zeiten gerade bei Patienten, die auf Pünktlichkeit achten, ziemlich genau einzuhalten.

Frage:

Sie reden immer von Stundensatz. Was hat das für eine Bedeutung?

Antwort
Herr Mittermaier:

Jeder wirtschaftlich ausgerichtete Betrieb, das betrifft auch die karitativen Einrichtungen, muss kalkulieren. Ein Pflegedienst kalkuliert nicht nach Stückzahl eines Produktes sondern nach Minuten bzw. Stunden. Es gibt kaufmännische Formeln, die den Stundensatz berechnen, den man benötigt, um eine Kalkulation aufzubauen. Dabei werden die Personalkosten, Verwaltungskosten, Fahrzeugkosten, Büromiete etc. so berechnet, dass sich dies in einem Stundensatz niederschlägt. Der Mobile Pflegekreis rechnet mit einem erheblich niedrigeren Stundensatz wie die karitativen Einrichtungen, wie schon oben erwähnt. Daher können wir unsere Leistungen günstiger anbieten. Die Pflegesätze sind bei uns und den karitativen Einrichtungen gleich, d.h. wir rechnen mit den gleichen Leistungskomplexen wie die Wohlfahrtverbände ab. Der Unterschied ist der, dass wir nicht für jeden Handstreich und für jede Leistung einen Leistungspunkt ansetzen, d.h. bei der Kalkulation der einzelnen Leistungskomplexe berücksichtige ich immer unseren individuellen Stundensatz.